Was machen Praktikanten in Orion?

Seit Samstag haben wir sturmfrei. Lea, Laura und ich sind für kurze Zeit Schlossherren in Orion. Ein guter Anlass, kurz über das zu berichten, was uns Gäste in Orion regelmäßig fragen: Was macht man hier als Praktikant?

„Hat hier jemand Hundeblick gesagt?“ Teo, der Schlosshund.

„Hat hier jemand Hundeblick gesagt?“ Teo, der Schlosshund.

Im Château gibt es immer etwas zu tun - ob sturmfrei oder nicht. Schlossbewohner auf Dauer oder auf Zeit wollen verpflegt werden. Dazu gehören natürlich Madame Labbé (Schlossherrin im Ruhestand), aber auch Teo (echter Schlosshund) und die putzigen Kätzlein Filou und Praline.

Voller Einsatz auch bei der Körperpflege: Das Schlosskätzlein Filou.

Voller Einsatz auch bei der Körperpflege: Das Schlosskätzlein Filou.

Zum Wohlbefinden der Schlossbewohner gehört in Orion stets regionales und ökologisch einwandfreies Essen. Das beschaffen wir auf den Wochenmärkten der nächstgelegenen Ortschaften Salies-de-Béarn, Sauveterre-de-Béarn, im baskischen St Palais oder - wie am heutigen Tag - in dem Metropölchen Orthez. Daraus kann man zum Beispiel Schokokuchen machen.

Et puis, voilà!

Et puis, voilà!

Es gibt freilich auch Ausgefallens, was nur darauf wartet, entdeckt zu werden. An einem freien Tag könnte der Chemin de la Mâture nahe dem Col de Somport (Pyrenäenpass gen Saragossa) gelaufen werden. Der eindrucksvolle Gang wurde in die Seite des Gebirges gesprengt, damit geradwüchsige Stämme aus einem angrenzenden Pyrenäental dem Aufbau der französischen Kriegsmarine zugeführt werden konnten. Wir haben den Aufstieg von einem Parkplatz nahe der Festung „Portalet“ gewagt und können ihn für Schwindelfreie durchaus empfehlen. /Clemens Zentek

Der Autor wandert den Chemin de la Mâture.

Der Autor wandert den Chemin de la Mâture.

denkagentur